Kroatien I September 2019

Abschlussfahrt I 2019

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres führte die Abschlussfahrt unserer Klasse 10c nach Fasana in der Nähe von Pula im istrischen Kroatien. Im Verlauf dieser Woche sollten wir uns mit diversen sportlichen und kulturellen Erlebnissen auf das vor uns liegende und bestimmt anstrengende Schuljahr einstimmen.

Gerhard Esser

Die Fahrt dorthin dauert planmäßig ca. 12 Stunden, weshalb wir uns bereits am Sonntagabend auf dem Schulhof des Johannes-Kepler-Gymnasiums einfanden, um von dort pünktlich um 22:00 ins Abenteuer zu starten. Nach unproblematischer Fahrt erreichten wir am Montagmorgen unser Ziel, den Campingplatz BiVillage in Fasana. Schnell waren die Mobilehomes bezogen und wir machten uns auf den Weg an den Strand.

Bei 22°C Wassertemperatur ließ es sich durchaus darin aushalten, ein wenig frisch war das aber schon. Am Abend konnten sich die einzelnen Teams ihr Abendessen individuell zubereiten und schon konnte das Nachtleben starten. Wie sich das so gehört, war diese erste Nacht nicht zuletzt für uns Lehrer besonders lang …

“Der größte Stolz Pulas ist das hervorragend erhaltene Amphitheater, dessen filigranes Gemäuer die Silhouette Pulas stark prägt.”

Für den Dienstag stand eine halbtägige Kanutour auf der Agenda. Mit dem Bus fuhren wir nach Kap Kamenjak, der Südspitze der Halbinsel Istrien, wo uns die örtlichen Guides in die Paddeltechnik einwiesen. In Zweierteams ging es dann los. Zunächst fuhren wir alle mehr oder weniger im Kreis herum, bis auch schließlich alle begriffen hatten, wie so ein Boot gesteuert wird. 

Die Tour führte uns in eine idyllische Bucht und später auf eine der Küste vorgelagerte Insel, wo wir jeweils pausieren und planschen und baden konnten. Viel zu schnell waren wir wieder am Ausgangspunkt der Tour angelangt. Noch schnell duschen und bei einem Palačinken chillen und wieder zurück zum Camp. Die folgende Nacht wurde noch länger als die vorangegangene, aber auch die ging irgendwann zu Ende.

Am Mittwoch fuhr uns der Busfahrer in die romantische Hafenstadt Pula, die wir zunächst auf eigene Faust erkundeten, sprich: Döner essen, Eis essen, shoppen. 

Um 17:00 trafen wir uns mit Edin, unserem Stadtführer. Da er während des Balkankrieges nach Deutschland kam und hier viele Jahre lebte, konnte er uns in fließendem Deutsch diese Stadt näherbringen. Die Stadt existierte bereits um die 1000 Jahre, bevor die Römer um die Zeitenwende begannen, dieses Bauwerk zu schaffen. Die Bauzeit betrug etwa 100 Jahre. Dafür war die Arena überdacht und mit einer ausgefeilten Akustik versehen. Hier finden nach wie vor viele kulturelle Ereignisse statt, von der Oper über das Theater und Rockkonzerte bis hin zu Fußballspielen. 

Spontan änderten wir unser Programm für den Donnerstag, da viele von uns nochmals nach Pula wollten. Danach begab sich der komplette Trupp zum nächsten und letzten Programmpunkt, es stand Windsurfen auf dem Programm. 

UPDATE: Am Vormittag fuhr ein Großteil wie geplant nach Pula, um sich gegen Mittag dort aufsammeln zu lassen, um zur Surfbeach zu gelangen. Just in dem Moment erreichte uns die Absage vom Veranstalter aufgrund schlechten Wetters. Konkret war es zu windig und es hatte zu viele Wellen. 

Kurzerhand wurde eine Radtour organisiert und durchgeführt, was doch für alle ein schöner und abenteuerlicher sportlicher Abschluss war. Ein kleiner Schwumm im Mittelmeer und ein Eis an der Strandbar „Paradiso“ rundeten den Nachmittag ab. Das letzte Abendmahl gab es dann in der Pizzeria am Platz, danach ging es eher zeitig ins Bett.

Um Punkt 9:00 verließen wir dann unser Camp BiVillage und begaben uns auf den Heimweg. Noch 25km bis zur Grenze…- was von daher ein wenig aufregend für uns war, da einer unserer Schüler keinen gültigen Ausweis dabei hatte… naja, inzwischen sind wir alle heil wieder zurück.

Das war für uns alle eine actionreiche und kulturell interessante Woche in toller Szenerie der Adria.

Und euch 10ern sei gesagt: Alles Gute für euer Prüfungsjahr! 
Der Herr Esser

PS: Hey J.: Beantrage deinen Ausweis!