Unsere letzte Klassenfahrt führte uns nach Südtirol mit viel Vorfreude, ein wenig Aufregung und fragend, ob wir alle heil wieder zurückkommen. Die Hinfahrt im Bus ging zwar eine Weile, aber machte schließlich doch irgendwie Spaß. Am Pool der Unterkunft konnten wir uns mittags davon erholen. Am zweiten Tag stand eine Fahrt mit dem Mountaincart auf dem Programm – auf 3 Rädern die Plose (Berg bei Brixen) hinunter. Anfangs dachte sich jeder, dass es nicht so schlimm wird. Diese Meinung änderte sich aber ganz schnell, als wir den ersten steilen Berg herunterfahren mussten. Aber wir kamen alle gesund und mit strahlenden Gesichtern unten an. Letztendlich hatten wir einen Riesenspaß! Nach dem Mountaincart machten wir uns alle fertig für die Stadt Brixen. Es wurde gegessen, spaziert und nach ein paar Stunden ging es wieder zurück nach Hause. Dort hat es sehr oft nach Kühen „gerochen“, wir wohnten neben einem Stall, aber man gewöhnte sich dran. Am Mittwoch gingen wir in das Archäologie-Museum in Bozen. Das klang zuerst langweilig, war jedoch sehr spannend. Der Blick auf die Ötzi-Mumie war unvergesslich. Den Rest des Tages hatten wir für uns und durften die Stadt erkunden und mit der großen Seilbahn nach Oberbozen fahren. Am letzten Tag gingen wir ins Gardaland, einer der größten Freizeitparks in Europa. Es gab viele Achterbahnen, die man fahren konnte – leider gingen die Fahrten viel zu schnell vorbei, also mussten wir erneut fahren und fahren und fahren… Auf der Rückfahrt am Freitag war es im Bus ganz still. Alle waren kaputt und müde, weil die meisten kaum Schlaf hatten, einschließlich unserer Lehrkräfte. Für unsere Gemeinschaft im Jahrgang 10 waren die wunderbaren Tage in Südtirol jedoch ein tolles und vor allem unvergessliches Erlebnis!
Von Eleni (Klasse 10b)